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Selbstverteidigung Kampfsport, Kampfkunst, Erding, Rosenheim , Wing Tsun, Kung Fu, Kampf

Wing Tsun, so wie ich es von Grossmeister Keith R. Kernspecht erlernte, wird von den Kommandospezialkräften (KSK) der Bundeswehr und etlichen Polizeieinheiten praktiziert. Aber ich war noch nicht ganz sicher, wirklich die beste Selbstverteidigung zu trainieren. Meine Unsicherheit wurde verstärkt, als so ca 1993 die ersten Videos von den Ultimate Fighting Championships ( genau Teil 1 und Teil 2) in die Hände bekam. Damals war ich 2. Lehrergrad Wing Tsun und mit meiner Selbstverteidigungsfähigkeit durchaus zufrieden. Das Ansehen wurde recht aufwendig, 1993 war die Technik noch nicht so weit wie heute. Die Videos waren im US NTSC Videoformat. Ich habe in München alle Firmen für Videobearbeitung angerufen, bis ich eine fand, die pro Minute nur 50 Pfennig für die Umwandlung verlangte. Ich war etwas erschüttert. Das waren Kämpfe (anfänglich fast ohne Regeln, ausser Augenstechen und Beissen war alles erlaubt), die doch etwas anders aussahen, als das, was ich trainierte. Es wurde viel Bodenkampf gemacht, den ich damals überhaupt nicht beherrschte. Auch war ich enttäuscht, dass kein Vertreter des Wing / Tsun an diesen Turnieren teilnahm. Das wäre doch DIE Gelegenheit gewesen. Meine Zweifel an dem Erlernten, und daran, ob das wirklich die optimale Selbstverteidigung war, wurden sehr stark.

Jetzt hatte ich lange genug anderen vertraut und versucht, realistische Selbstverteidigung als fertiges Produkt von einem Lehrer in einer Schule gelehrt zu bekommen. Zuerst Taekwon Do bis zum 2. Dan, dann Kickboxen, auch bis zum Schwarzen Gürtel. Dort habe ich auch an über 20 Vollkontakt Wettkämpfen teilgenommen. Dann Wing / Tsun bis zum 3. Lehrergrad, und gleichzeigt Escrima bis zum 10. Schülergrad und Ausbilder. Das war wohl genug Vertrauen in andere. Wenn ich darüber nachdenke, werde ich manchmal richtig zornig, wenn ich daran denke, wieviel wichtiges mir nicht von diesen Lehrern beigebracht wurde. Keine vernünftige Messerabwehr, kein systematischer Bodenkampf, keine Methoden für maximale Schlagkraft, kein Messerkampf, keine Abwehr und Befreiung aus dem Schwitzkasten. Die Liste ist noch viel länger

Der Einzige, der mit Sicherheit will, dass ich als Kämpfer immer besser werde, bin ich selbst. Ich beschloss, nach möglichen Lücken in meiner Ausbildung zu suchen und diese zu schliessen. Das erste war offensichtlich Bodenkampf in der Form des Brazilan Jiu-Jitsu. Es fanden sich noch einige mehr, z. B. eine brauchbare Methode der Messerabwehr, Psychotraining und anderes. Hindernisse gab es kaum. Ich war zwar damals noch in der EWTO (heute nicht mehr), die ein festes Unterrichtsprogamm vorschreibt, aber ich selbst hatte genügend Trainingpartner und konnte trainieren, was immer ich für wichtig und effektiv für die Selbstverteidigung hielt. Vieles habe ich dann auch schon unterrichtet, wodurch die wirklich seltsame Situation entstand, dass meine Schüler eine Technik für die Prüfung vor dem Grossmeister und eine andere für die echte Selbstverteidigung erlernen mussten. Heute ist mir so etwas komplett unverständlich, aber damals glaubte ich noch, einen Verband zu benötigen, der mir irgendwie den Rücken stärkte.

Ich begann, mit anderen Kampfsportler zu trainieren und mich zu informieren.  Zum Thema realistische Selbstverteidigung gibt es im englischsprachigen Raum gigantische Mengen an Information in Form von Büchern, Webseiten, Newslettern, DVD´s und Videos. Oft auch von echten Praktikern wie Türstehern, Militärs und Verbrechern. Es lassen sich auch haufenweise Clips von echten Strassenkämpfen finden. Ich habe unzählige Texte und Webseiten, viele Bücher und über 1200 Filme und DVD´s angesehen, und die interessanten Punkte studiert, trainiert und gegebenenfalls übernommen. Das war dann doch einiges. Die Amis übertreiben in ihrer Werbung immer, aber manchmal ist doch etwas dran. Das musste ich dann eben herausfinden.

Ich unterrichte nach dem Motto: Das Bessere ist der Feind des Guten. Jede Veränderung und Verbesserung, die ich an meinen Unterrricht und am eigenen Training vorgenommen habe, ist so zwingend einleuchtend und logisch und einfach, dass ich richtig traurig bin, dass ich das meinen Schülern erst jetzt zeigen kann.

Der wichtigste Teil meines Trainings und Unterrichts ist natürlich das raffinierte und aus Tradition unsportliche Wing / Tsun. Kampfsportwettkämpfe nach Regeln gab es in China nicht. Der Kampf war immer ein echter Kampf ohne Regeln und Schutzausrüstung.

Zum Teil habe ich Details meines Trainings und Unterrichts verändert, zum Teil aber auch komplette Methoden. Um ein Paar Beispiele zu nennen:

Der Bodenkampf aus dem brasilianischen Jui-Jitsu.

Die umwerfend genial einfache DC Messerabwehr (ehrlicherweise Methode einen Messerangriff zu überleben)

Das “Complete Combat Scenario”

Der Kampfabschluss mit “Checking the Area” aus dem Krav Maga

Die Adlerkralle

Der Obliquekick

Psychotraining: Refuse To Loose

Wachsamkeit und Kampfvermeidung

Paul Vunak´s “Progressive Fighting System” auch in der Kurzform als R.A.T. System mit dem Konzept von Entry - Pressure - Terminate.  Auf  Deutsch:  Kampfeingang: Man muss an den Gegner herankommen ohne etwas abzubekommen. Pressure: Man beschäftigt den Gegner mit nicht finalen Schlägen und Tritten. Terminate: mit extrem harten Techniken, bevorzugt Knie und Ellbogen (auch Kopfstoss) wird der Angreifer zuverlässig handlungsunfähig gemacht.  Wir nennen es kurz: Kettenfauststoss (bevorzugt als Handflächenstoss), Ellbogen, Knie. Wir machen dann aber noch weiter mit Werfen, kontrollieren (wäre im echten Kampf nicht nötig, da der Angreifer neutralisiert wurde, wird im Training aber aus psychologischen Gründen gemacht) und “Checking The Area”. Werfen und Kontrolle ist wichtig, damit auch das Unterbewusstsein lernt: Wer mich angreift, wird keinen Erfolg haben und besiegt und wehrlos am Boden enden. 

MaxxF - Das Superkrafttraining:  Genial - Davon machen wir ein paar Ubungen in unserer Gymnastik

Beweglichkeitsübungen für die Schulter von Pavel Tatsouline

Feldenkrais zum Thema Bewegung und Gesundheit: Nur wenn ich weis, was ich tue, kann ich tun was ich will. Und: Keine Bewegung ohne Absicht.

Militärischer Nahkampf nach Fairbairn

Realistischer Nahkampf wird in USA oft Close Quarter Combat oder Close Quarter Battle genannt. Klassische Kampfsportarten wie Judo oder Karate gelten bei vielen US-Experten für den echten Kampf als untauglich. Zu kompliziert, kein Praxisbezug.

Manchmal hat mich schon eine einzige Szene aus einem clip im Internet weitergebracht.

Sehr oft findet man solche Aussagen wie die folgende, und ich will absolut sicher sein, dass das nicht für meine Schüler und für mich gilt:

 Q: Hi, Russell.

A: Hi, Ian, how are you?

Q: Not bad. Can you tell everybody what your background is in Martial Arts?

A: Yes, of course. My main background is Karate, Boxing and Jujitsu, in that order.

Q: Okay, and what are your thoughts generally of Martial Arts and fighting systems?

A: Okay. Well this is the area where I am going to offend a lot of people because, according to all the figures 99% of people start Martial Arts for self-defense and their fitness, but the harsh reality of it all is that once they start training, they are under the illusion that they are going to learn self-defense and they are under the illusion that they are going to get fit. The harsh reality of that is that they don’t get any fitter and they certainly don’t get any more able to defend themselves.

And there is a multitude reasons for this, but suffice to say, if you take any body who has ever had a real fight, anywhere in the world, take them along to a normal Karate Dojo and get them to watch what they are doing, and give an honest appraisal as to whether they think it could be done or not and the answer would be no. Now, that’s not to say that people who do Karate can’t fight, but what it is to say is that the way Karate and most Martial Arts are taught, it will not teach you how to defend yourself; it will not teach you how to fight.

Q: How about in a street situation?

A: In any situation. Now, something else on this is that if you are teaching the Martial Arts correctly, then you will be able to legitimately turn around and say, well, what we teach works and it will prove them to work. Those people I haven’t got a problem with because they teach Martial Arts correctly. But if you are offended by those statements I have just made, then I would say that you are a part of that problem; you are one of the people teaching Martial Arts, letting people think that that is self-defense; letting people think they are getting fitter and keeping that illusion, that myth going.

 

 

Damit sie sich eine bessere Vorstellung von dem riesigen Angebot an Information, die ich verwertet habe und ständig ergänze, machen können, hier ein paar wenige links.

Hinweis: Die Wiedergabe eines Links auf dieser Seite bedeutet nicht, daß ich die dort vertretenen Meinungen teile, oder daß die Inhalte unbedenklich sind. Die Aufnahme eines Links in diese Liste erfolgt ausdrücklich ohne weitere Prüfung des Inhaltes. Mehr zum Thema rechtliche Probleme mit Links und Abmahnungen bei http://www.freedomforlinks.de 

http://www.selfdefenseresource.com/combatives/articles/combatives-fm-3-25.150.php

Deutschsprachige Texte über SV von Christian Stücke

http://www.trsdirect.com/index.shtml

 http://www.fastdefense.com/training_videos.html

http://www.cqctactics.com/index.php

http://sammyfranco.com/Merchant2/merchant.mvc

e-books zum download, teilweise kostenlos

http://www.freeselfdefensevideos.com/GreatestSelfDefenseTechniqueSpecial.html

http://kirkhamsebooks.com/MartialArts/SoloMartialArtsDrillsByKirkham_in.htm

http://www.memoware.com/?screen=doc_detail&doc_id=16431&p=category%5E!Sports~! &sort_by=format&start=0

http://www.selfdefenseresource.com/articles.php#equipment

http://fight2survive.com, sehr preiswerte Videos und viele clips auf Youtube

 http://www.streetfightsecrets.com/index.html

http://www.warrior-concepts-online.com/index.html

http://attackproof.com/Home-attackproof-real-self-defense-training.html

http://www.thekoguy.comhttp://www.fightingsecrets.com//

http://www.splitsecondsurvival.com/

http://www.fearnofight.com/

http://www.alwyncosgrove.com/

http://www.nononsenseselfdefense.de/german/nih.html#streetfigting

http://www.armyfighhttp://www.fightingarts.com/ubbthreads/showflat.php?Cat=0&Board=8& Number=15864144&page=5&fpart=3tingsecrets.com/

http://www.urbancombatives.com/shredder.htm

http://www.selfdefenseresource.com/general/

http://www.hikuta.net/               http://centerlinegym.com

  http://www.fighter-fitness.com/               http://www.rickson.com/

http://www.mixed-martial-arts.de/               http://www.wingtsunwelt.com/

 http://www.garylamwingchun.com/                 http://www.thegrapplingblueprint.com/

http://www.wwwin.com/                       http://www.kerwinbenson.com/index.html

http://www.alanorr.com/htdocs/products/extremwingchun

 http://www.lions-den.de

 http://www.wwwin.com/

http://www.kifightingconcepts.com/onlinetrain.html

http://ezine.kungfumagazine.com/TOC/index.php

http://www.wing-chun.nu/cwc_links.htm

http://www.biokinematik.de

http://www.coreperformance.com/

http://www.ihateyoungpunks.com/

http://www.psfights.com/

http://www.everythingwingchun.com/

http://www.wt-encyclopaedia.de/

http://www.brandonveradvd.com/

http://www.combatsurvival.com/spanish/testimonials.html

http://www.wt-shop.de/

http://www.kamehaus.de/videos/wing_tsun_formen

http://www.sifusergio.com 

http://www.dynamiccombat.com/

http://www.body-tech.org/index.php?id=41&L=0

http://www.hockscqc.com/

http://www.wingtsunasturias.com/galeria_videos.htm 

http://members.tripod.com/~Wing_Chun/hpageieD.html

 http://www.florofighting.com/index2.html

 http://www.russellstutely.com/products/index.htm

DVD Mehr Schlagkraft für Selbstverteidigung und Kampfsport   25,-Euro incl. Versand, formlose Bestellung per e-mail   Laufzeit ca. 200 Minuten, mit Menü, mit Bauanleitung für ein einfaches, preiswertes Trainingsgerät

Schlagkraft cover klein

Es handelt sich hier um einen echten Lehrfilm, alles wird so genau und nachvollziehbar erklärt, dass weitere Erläuterungen durch einen Lehrer nicht mehr notwendig sind. Die DVD ist nicht deshalb so lange, weil es so kompliziert ist, auf der DVD ist auch eine kurze Zusammenfassung von 5 Minuten Länge, die alles Wesentliche erklärt. Sifu Erwin L. Kastl wollte nur sicher sein, nichts auszulassen und alles so zu erklären, dass wirklich alle Fragen beantwortet werden.

Schlagkraft ist im Kampfsport und in der Selbstverteidigung ein sehr wichtiger Aspekt. Kampfsport ohne Schlagkraft ist wie ein Baum ohne Früchte. In der Selbstverteidigung und in Vollkontaktwettkämpfen  ist eine ausgeprägte Schlagkraft unerlässlich. Schlagkraft kann durch das Overkill Prinzip oder den Schredder ersetzt werden, aber ausreichend Schlagkraft kann den Kampf schon vorher, eleganter und schneller entscheiden.  Maximale Schlagkraft ist reine Funktion und nicht an rituelle Regeln eines bestimmten  Kampfkunstsystem gebunden. Sie ist stilübergreifend.

Wie aber nun lässt sich Schlagkraft trainieren und steigern.

Viele trainieren einfach und hoffen, dass Schlagkraft sich auf wundersame Weise einstellt.

Dabei gibt nur eine Art, den Körper zu benutzen, um maximale Schlagkraft bei einer bestimmten Technik zu erreichen. Für vernünftiges Training braucht man genaue Anleitung und Erfolgskontrolle.

Zum systematischen Training der Schlagkraft gehört ein klar definiertes Ziel, eine genaue Anleitung und eine Erfolgskontrolle. Es ist nahezu unmöglich, durch rumprobieren und  mit Hilfe von Glück die optimale Koordination der Motorik zu entwickeln. Ein harter Punch ist nur wenigen in die Wiege gelegt. Schlagen ist keine natürliche Bewegung.

Auch der berühmte Inchpunch oder der Long Bridge Punch benutzt ähnliche Gesetzmässigkeiten.

Das Strecken des Armes ist entwicklungsgeschichtlich betrachtet immer nur die Hilfsbewegung gewesen, um etwas zu packen und dann zu essen. Auch beim Klettern auf einen Baum ist das Strecken des Armes nur die Vorbereitung für den eigentlichen Bewegungszweck. 

Schlagkraft hat mit den Gesetzen der Physik und mit den Gesetzmässigkeiten der Bewegung des menschlichen Körpers zu tun. Bewegunglehre, Koordination der Motorik, Atmung, Reaktivkraft, Kraft. Dazu gehört auch der Falling Step und der Rising Punch oder Spring Punch, abhängig von den Umständen.

Die Gesetze der Physik sind klar: Energie ist ½ Masse mal Geschwindigkeit im Quadrat. Je schneller sich die auftreffende Masse bewegt, und je grösser die Masse ist, desto mehr Schlagkraft. Die wenigsten nun wissen, wie sie die Geschwindigkeiten der einzelnen Körperteile so einsetzen, dass sie sich addieren. Die wenigsten wissen, wie sie möglichst viel Körpergewicht hinter den Schlag bekommen. Dazu sollte man aber erst wissen, wie Muskelketten zusammenarbeiten müssen, um maximale Schlagkraft zu erzielen. Auch andere Faktoren für mehr Schlagkraft sind oft unbekannt.

Dabei gibt es ein paar einfache Regeln, um die Schlagkraft deutlich zu verbessern. Es geht darum, wie man sich bewegt, wann man welchen Körperteil wie bewegt, wie man atmet, wie die Beine stehen. Es geht um eine explosive Entladung von Energie in einer möglichst kurzen Zeit. Es geht zentral um die effektive Zusammenarbeit von Muskelketten und den Einsatz des Körpergewichtes. Es gibt auch ein paar einfache normale und plyometrische Kraftübungen für mehr Schlagkraft. Ein kleiner Tip vorab. Man schlägt mit dem Körper, nicht mit dem Arm. 

 Diese Regeln sind aber nur wenigen bekannt, obwohl sie unbewusst von allen mit einer aussergewöhnlich hohen Schlagkraft angewendet werden.

Die Techniken werden in die Luft und an verschiedenen Geräten und als Bruchtest gezeigt. Auch das wichtige korrekte Halten des Universaltargets und der Pratzen wird gezeigt. Es werden auch ein paar weniger bekannte, unübliche und in Sportwettkämpfen verbotene Schlagtechniken mit Hand und Ellbogen gezeigt. Auch Regeln für den Einsatz im Kampf und viele Querverbindungen werden angesprochen.  

Sifu Erwin L. Kastl trainiert seit 1980 Kampfsport und unterricht seit 1990. Obwohl er in dieser Zeit viele Lehrer hatte, wurde Schlagkraft und deren Steigerung nie systematisch erklärt. Er kann nicht sagen, ob es Unkenntnis oder mangelnder Wille war.

Ein einschneidendes Erlebnis hatte er erst als Lehrer. Üblicherweise trainierten sie in seiner Schule die Schlagkraft an frei gehaltenen, handelsüblichen Pratzen. Er legte sich die ca 5 cm dicke Pratze auf die Brust, um sich einen direkten Eindruck der Schlagkraft zu verschaffen. Es waren ca. 10 Schüler die ihm nacheinander durch die Pratze auf die Brust schlugen. Paff, Paff, Paff, Paff….., Bumm – Aua. Ein Schüler hatte mindestens die fünffache Schlagkraft der anderen, wenn er seinen Schmerz als Massstab nahm. Es war nicht der stärkste oder der grösste. Es war etwas, was er heute Koordination der Feinmotorik nennt.

Ganz wenige machen intuitiv alles richtig, aber aus seiner Erfahrung kann Sifu Erwin L. Kastl sagen, dass es sich dabei höchstens um 5 % der Kampfsportausübenden handelt.  Durch die ihm zur Verfügung stehenden Informationen, seine Unterrichtspraxis und sein eigenes Training ist er nun in der Lage, diese Koordination der Feinmotorik systematisch, verständlich und komplett zu erklären.  Das erwartet sie auf dieser Lehr-DVD.

Um einmal zu verdeutlichen, von welchen Kräften wir hier sprechen, werden wir ein paar Beispiele nennen. Einmal war ein fortgeschrittener Kampfsportler bei ihm im Probetraining. Er wirkte nicht so richtig überzeugt von den Erklärungen von Sifu E.L. K. deshalb bat er ihn, ihm eine Probe seiner Schlagkraft zu geben. Sifu legte sich ein 4 cm starkes, handelsübliches Schlagpolster auf seine Brust (immer auf die rechte Seite um das Herz zu schützen), und bat den Neuen, seinen besten Fauststoss auf das Polster zu machen. Wie erwartet, ein laues Lüftchen. Dann bat er ihn das Polster zu halten und gab ihm seinen besten Punch. Keine Reaktion. Er hat dann noch zweimal geschlagen und war doch enttäuscht. Dann war er froh über seine schnellen Reaktionen, denn der andere fiel um. – Kreislaufstörung-. Er konnte ihn gerade noch auffangen. Für Bruchtest benutzt er in seinen Schulen diese mehrfach verwendbaren Kunststoffbretter, die von verschiedenen Herstellern angeboten werden. Es gibt verschiedene Ausführungen, sie benutzen die stärksten. Die meisten seiner Schüler schaffen davon drei, direkt aufeinandergelegt.

Es gibt auch  15 cm dicke Schlagpolster. Auch diese werden gelegentlich benutzt, um die Schlagkraft zu testen. Ein Fauststoss durch diese Polster auf die Brust ist immer noch sehr schmerzhaft. Es können nur etwa gleich schwere Partner miteinander üben. Sobald der andere 10 oder 20  Kilogramm leichter ist, bekommt er Kreislaufstörungen durch die extremen Erschütterungen. Ein Lowkick auf den Oberschenkel durch diese Polster ist unerträglich. Dafür benutzen die Schüler das Airshield, ein luftgefülltes Schlagkissen, das wirklich sehr gut dämpft.

Schnelltest: Bitten sie Ihren Trainingspartner, sich eine handelsübliche, 4 oder 5 cm starkes Pratze auf die Brust zu legen (Immer rechte Seite, weg vom Herzen). Geben sie ihm ihre beste  Handtechnik. Wenn er bereit ist, weitere Schläge zu nehmen, sind sie weit von Ihren Möglichkeiten entfernt. Durch Üben der auf dieser DVD gezeigten Prinzipien wird sich das ändern. Es gibt keine Möglichkeit (Sifu E.L.K. hat das extra noch einmal ausprobiert), sich die Pratze so auf die Brust zu legen, dass ein Faust- oder Handflächenstoss mit einer kleinen Pratze erträglich ist.

Am besten lässt sich Schlagkraft an dem von Sifu E.L.K erfundenen und als Gebrauchsmuster angemeldeten Universaltarget trainieren. Die Bauanleitung ist ebenfalls auf der DVD. Es lässt sich mit zwei Händen in verschiedenen Positionen sehr gut halten und gibt dem Haltenden einen guten Eindruck der Schlagkraft. So lassen sich Unterschiede in der Schlagkraft feststellen und eine Korrektur ist möglich. Es ist eine Tatsache, dass der Schlagende selbst nicht in der Lage ist, seine Schlagkraft oder den Unterschied zwischen mehreren Schlägen zu bemerken. Extrem harte Techniken werden oft von einem Gefühl der Mühelosigkeit begleitet, sie geschehen. Sifu Erwin L. Kastl erklärt auch, warum der Boxer auf der im Internet erhältlichen Fight Science Dokumentation den stärksten Schlag hat.

 

Inhalt der DVD:

Die Regeln für maximale Schlagkraft

Koordination der Feinmotorik und der verschiedenen Bewegung bei verschiedenen Schlagtechniken für maximale Schlagkraft, präzise Erklärung und Beispiele

Einfache Vorübungen

Jack Dempsey ´s Falling Step

Der Springpunch oder Rising Punch

Übungen an Geräten

Beurteilung der Schlagkraft durch den Haltenden und mögliche Fehler

Der Bruchtest: Ausführung, Fehler, richtiges Halten

Ein sehr langer und harter Fauststoss aus dem Shotokan Karate

Kraftübungen ohne Geräte

Kraftübung mit Hilfsmitteln

Vorführung eines preiswert herstellbaren stationären Trainingsgerätes

Bauanleitung für das tragbare Trainingsgerät (Universaltarget). Käufer der DVD können das Gerät für sich und andere herstellen, nicht aber verkaufen. Wer zwei linke Hände hat oder handwerklich nicht geschickt ist, kann das Universaltarget für 15,- Euro bei mir bestellen. 

 

 

Stichwörter: Kampfsport Kampfkunst und Selbstverteidigung  Strassenkampf, Streetfighting, Kampfsportschule, Kampfkunstschule, Wing  Tsun Kung Fu und Freistil in Erding, Rosenheim und Taglaching zwischen Grafing, Ebersberg, Kirchseeon  und Glonn DVD Lehrfilme Wing Ving Chun Tsung Tzun Ingostadt Brannenburg Dorfen